Ausrichten der Geräte   Filmschnitt   Stummfilme   Hintergrundmusik   Tonspur   Schlecht belichtete Filme   Reinigen   Filmriss   

 

 


Aufstellung der Geräte
Projektor und Kamera auf einer Achse erst mal grob ausrichten (Ein kleiner Film dazu)


Regelbarer Projektor
Warum regelbar ?  In Übereinstimmung mit der Videokamera Manu- Shutter (Verschluss) Einstellung 50/ST Sek. und der Herabgeregelten Projektor- Geschwindigkeit auf ca. 16 2/3 B/Sek. wird der Flügelschlag des Projektors für den Filmtransfer unsichtbar. Der Film wird absolut ruhig.


Falls Ihr Zoombereich nicht ausreicht.
Da die Videokameras sehr unterschiedliche Zoombereiche haben kann es vorkommen das 10x Zoom doch noch nicht ausreichen. In den letzten Jahren wurden die Zoombereiche auch immer mehr in den Weitwinkelbereich verlegt. Ein 10x Zoom von 3-30mm ist für dieses Verfahren nicht so gut, wie ein Bereich von 6-60mm. Auf die Endzahlen im Telebereich kommt es an. 60mm Brennweite ist eben mehr wie 30mm Brennweite. Dafür stehen den heutigen aktuellen Videokameras auch immer schon ein erweiteter Digitalzoom zur Verfügung. Den fehlenden Bereich müssen Sie dann eben mit dem Digitalzoom ergänzen. Eine andere Möglichkeit für Videokameras ohne zusätzlichen Digitalzoom ist ein Televorsatz für Videokameras. Tests mit einen Televorsatz 1,5x von Hama ergaben sehr gute Ergebnisse.






Erster Schritt grobe Ausrichtung:
Abstand Projektor und Kamera etwa 2-4 cm
Die erste grobe Ausrichtung können Sie ohne Film machen. Um überhaupt zu sehen, wie hoch die Kamera sein muß- und auf was diese überhaupt stehen soll. 

Sorgen Sie dafür das Projektor und Kamera auf einen festen Untergrund stehen. Projektor und Kamera so ausrichten das beide in der Waage stehen und die Objektive sich auf der Mittelachse befinden. Machen Sie sich um eine 100% Ausrichtung keine unnötigen Sorgen, das Vorsatzobjektiv am Projektor hat einen übergroßen Radius der keine 100% Ausrichtung erfordert. Eine feinere Ausrichtung erfolgt erst im zweiten Schritt. Die Kamera wird in meisten Fällen wohl eine höhere feste Ausrichtung benötigen, bis das Objektiv der Kamera dem Projektor Objektiv mittig gegenüber steht. Die Kamera sollte auf jeden Fall fester stehen und nicht bei Berührung (Schärfe nachregeln, Blende nachregeln..) sich gleich verschieben. Es muß aber dennoch möglich sein, die Kamera in Höhe, seitlich und nach vorne zum Projektorobjektiv hin zu verschieben. Hier geht es erst mal darum beide Geräte auf eine Höhe zu bekommen.

 


Licht vom Projektor oder Licht von einem externen Trafo

Kunden die gleich einen externen Trafo mitbestellt, oder im Lieferumfang haben, sind gegenüber dem Licht aus einem laufenden Projektor, im Vorteil. Mit externem Licht braucht der Projektor nicht zu laufen. Sie holen das erste Filmbild vor die Filmbühne und schalten das Licht aus externer Quelle ein. Nun können Sie in Ruhe die Videokamera einstellen. Der stehende Film wird dabei nicht beschädigt. Die 20W Lichtleistung wird keinen Schaden am Film verursachen. Bei vielen Filmen rate ich unbedingt zu einer Externen Lichtquelle. Ein sehr schöner weiterer Vorteil der externen Lichtquelle ist, das Sie nach erfolgter Einstellung die Videokamera schon laufen lassen und den Projektor erst danach starten. So wird aus dem stehende Bild plötzlich ein lebendig bewegter Film. Ein sehr schöner Effekt.

  


Zweiter Schritt feine Ausrichtung

Nachdem nun beide Geräte ihre Position eingenommen haben, wird nun die Kamera noch weiter ausgerichtet. Zweck dieser Maßnahme ist es, ein Filmbild sichtbar (das von keiner Flügelblende abgeschattet wird) in die Filmbühne zu bekommen und im Videokameramonitor aus zu richten . Nehmen Sie einen Film mit einer guten Zeichnung und Schärfe. Schalten Sie den Projektor an und ziehen den Film zur Leerspule ein. Wenn Sie keinen Externen Trafo haben muß der Projektor bei der Kameraüberprüfung mit Licht laufen. Mit einem externen Trafo haben Sie das wesendlich einfacher. Sie lassen den Projektor ein kurzes Stück laufen bis Sie ein Filmbild in der Filmbühne haben. Nun können Sie die weiteren Einstellungen nur mit Licht machen ohne das der Projektor dabei laufen muß.

 

Ausrichten 1
In der Kamera nun beobachten wo ist nun das Filmbild ? Kamera nun so ausrichten das dass Filmbild zentriert in der Kamera zu sehen ist.



Dabei kann es zu folgenden weiteren Ausrichtungen kommen.
Evtl. muß das mitgelieferte Objektiv ein wenig rein- oder raus gezogen werden. (Bis das Bild schärfe annimmt.) 
Evtl. muß der Projektor noch ausgerichtet werden
Evtl. muß die Kamera weiter ausgerichtet werden.
Evtl. die Kamera auch näher an das Projektorobjektiv ran rücken.





Ausrichten 2

Nachdem das Bild nun in der Mitte liegt, wird mit dem Zoom das Bild maximal vergrößert.


Nun sind Kamera und Projektor aufeinander ausgerichtet. Evtl. muß weiter noch ausgerichtet werden. Das Bild muß gerade auf dem Monitor zum Liegen kommen. Das Seitenverhältnis für die Aufnahme muß auch für das übliche Format eingestellt sein. Zoomen Sie solange bis kein Schwarzer Rand mehr vorhanden ist.



 

Kameraeinstellungen
Bild an der Kamera nun scharf stellen. Weisabgleich wenn nötig durchführen. Kamera auf ein 50 stl. Sek. einstellen. Schärfe und Autofokus lasse ich immer an. Das klappt mit meiner Kamera sehr gut. Nun muß der Film mit Licht ein Stück laufen, damit die Filmgeschwindigkeit optimal eingestellt werden kann. Dabei wird der Regler langsam in Richtung schneller oder langsamer gedreht bis das Filmbild auf dem Kameramonitor absolut zu Ruhe kommt. Ich habe über den DVD-Recorder einen Fernseher als Monitor mitlaufen, das ermöglicht einen besseren sichtbaren Abgleich. Bei dieser Methode des direkten Abfilmens von der Filmbühne erreichen Sie eine fast Normale Abfilmgeschwindigkeit. Die Bewegungen sind dem waren Leben entsprechend. Das schaffen Sie mit einer Abfilmscheibe lange nicht. Dort laufen die Bewegungen wie bei eingeschlafenen Menschen. Mit unserer Methode kommt der Film beim Abfilmen absolut sauber und Ruhig rüber. Sie sehen keine Negativen Merkmale mehr.

Diese nun erworbene Einstellung sollte bis zum Ende des Videotransfers beibehalten bleiben. Beim Rollenwechsel sollte das neue Filmbild begutachtet werden und wenn nötig etwas nachregeln. Die Reglerposition der Filmgeschwindigkeit bleibt sehr lange beständig erhalten.

 




Nun können Sie mit dem Filmtransfer beginnen. Viel Erfolg. !! Allezeit gut Film !!.

Noch etwas zum überspielen von Tonfilme auf dem Computer
Das überspielen von Tonfilmen geht nicht als Direktübertragung auf einen DVD- Recorder. Hier muß der Film in herkömmlicher Weise abgespielt werden. Wurde der Film mit 18/B Sek. aufgenommen müssen Sie mit ein 50st. Sek. (Videokamera Verschlusszeit) abfilmen. Wurde der Film mit 24/B Sek. aufgenommen müssen Sie mit ein 75st. Sek. . (Videokamera Verschlusszeit) abfilmen. Gegebenfalls müssen Sie den Ton gesondert am PC nach bearbeiten. .

Sie können bei der Methode des direkten Abfilmens von der Filmbühne aber schon den Ton in einem Rutsch sauber mit rüber bekommen. Weil diese Methode ein schnelles Abfilmen ermöglicht, brauchen Sie den Ton nicht im Computer lange erst noch ausrichten und auf eine schnellere Ablaufzeit bringen. (Ich konnte schon Tonfilme mit 18B/Sek. für einen Kunden in einem Zug überspielen, ohne den Ton im nach herein zu bearbeiten. Das allerdings müssen Sie ausprobieren.)
Ende Teil 1

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Teil 2 Tipps und Tricks
 

Lieber einiges drin lassen

Natürlich kommt es in erster Linie auch auf den Inhalt und der Menge der Filme an. In sehr vielen Fällen sind die Filme ja schon ein paar Jährchen alt. Familienfilme, Unvergessliche Kinderaufnahmen, Familiendokumentationen eines ganzen Lebens stehen oftmals als Inhalt an. Meine Filme hatte ich aber auch nicht erst in den letzten Jahren geschnitten und verklebt, das ergab sich schon in der noch aktiven Super 8 Zeit. Sicherlich wäre das eine und andere noch raus zuschneiden oder zu verbessern. So hatte ich mich entschlossen nur ganz grob über einen Filmbetrachter die Filme zu besichtigen und nur wenn nötig zu schneiden. Für mich war klar eine Aufwendige Computernachbearbeitung kommt für mich aus zeitlichen Gründen nicht in Frage. Ich wollte gleich, und möglichst ohne Qualitätsverlust direkt vom Projektor über Videokamera zum DVD-Recorder überspielen.

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Stummfilme  Filmdrehen
können in einem Rutsch seitenrichtig direkt auf einen DVD-Recorder übertragen werden. Zusätzliche Hintergrundmusik von einen Kassettenrekorder direkt in den Mikroeingang der Videokamera, (Siehe Schaltplan) belebt den Film zusätzlich ungemein. Aufnahmeeinstellung am DVD-Rekorder auf  allerbester Qualität ohne große Komprimierverluste (je nach Einstellmöglichkeit des Recorders).

 

Sie können den Film auf zweierlei Weise für den Filmtransfer vorbereiten.
Film reinigen und hinten am Projektor auflegen


Zuerst wird der Film von Links Oben auf die Rechte Rolle gespult, ( im Uhrzeigersinn gedreht) dabei kann der Film auch gleich gereinigt werden.
 



Dann wird der Film auf die Linke Rolle zurück gespult. ( im Uhrzeigersinn gedreht) Dabei wird der Film von oben kommend nach unten angelegt.
 




Nun wird die Filmrolle mit Filmanfang nach unten auf die Leerspulenseite links des Projektors aufgelegt und liegt mit der Perforation richtig zur Zahnrolle an. Das Einfädeln ist je nach Projektorart unterschiedlich. Einfacher geht es wenn Sie im herkömmlichen Sinn ein Stück Filmvorspann ein zeihen und mit ein Stück Tesafilm die Filmrolle auf der Leerspulenseite mit dem Vorspann verbinden. Das Verbinden mit Tesafilm geht sehr gut, dabei dürfen die Perforationslöcher aber nicht verdeckt werden. Ich habe immer schon ein paar geschnittene Tesafilmstücke passend liegen.

 


 




Film nicht reinigen und hinten am Projektor auflegen
Belassen Sie den Film so wie er ist. In der selben Weise, wie Sie den Film vorne auflegen, legen Sie diesen nun hinten auf. Der Film kommt von oben, die Perforation liegt links. Heften Sie den Film mit Tesafilm wie oben beschrieben.



 

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Tongeräusche und Hintergrundmusik

Praktisch ist es wenn sie ein zusätzlichen Mikrofoneingang an der Kamera besitzen. Ich stecke bei mir einen passenden Stecker rein ohne Anschluss quasi als Blindstecker, das verhindert das die Kamera die Laufgeräusche der Filmprojektoren mit aufnimmt. Anderseits sind DVD's voller Stummfilme sehr langweilig. Mit einem Spannungsteiler kann man wunderbar Neutrale Hintergrundmusik über den externen Mikrofoneingang von einem Kassettenrecorder bei der Übertragung mit aufzeichnen. Das belebt den Film ungemein.



Sie brauchen einen Längswiderstand mit ca 47 kOhm und danach einen Parallelwiderstand mit 1 kOhm (Skizze siehe Beilage), so erreichen Sie eine Signaldämpfung von ca. 40 dB. Die Spannung, die am 1 kOhm Widerstand abfällt ist die Mikrofonspannung für die Kamera. (Gilt natürlich für beide Tonkanäle).

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Originale Tonfilme mit Tonspur
Bei Tonfilme mit Geräuschen oder sogar O-Ton können Sie nicht direkt auf einen DVD-Recorder überspielen. in diesem Fall müssen Sie den Weg über den Computer mit Nachbearbeitung gehen. Bei der Abfilmung von Tonfilmen (direkt von der Filmbühne) hatte ich es schon geschafft diese bei 18B/Sek. in einem Rutsch mit sauberen Ton auf den Computer zu übertragen, ohne das der Ton noch nachbearbeitet werden mußte. Wobei die Bewegungen im Film sehr Naturgetreu war und natürlich auch der Ton flüssiger ist.

Grundsätzlich habe ich beobachtet, das die Filmgeschwindigkeit am Projektor bei diesem Verfahren des Abfilmens von der Filmbühne, höher geregelt werden kann. Besonders machte sich das beim Direktüberspielen auf einen DVD-Recorder bemerkbar. Außerdem benötigte ich auch weniger Video- Kamerazoom als beim Überspielen auf einen Computer. Gewiss ist das die Filme sehr natürlich wirken. Die Bewegung ist sehr flüssig. Erklären kann ich mir das nicht.

Auf jeden Fall müssen Tonfilme wie Üblich Normal durch den Projektor laufen. Es wird bei der Abfilmung von der Filmbühne somit auf dem Kopf stehend übertragen. Sie können den Tonfilm ja nicht von hinten nach vorne abspielen. Die Tonaufzeichnung wird in den meisten Fällen gut sein und kann unbearbeitet dem Film (bezw. direkt in die Videokamera über den Mic.-Eingang zugeführt werden. Sie können also den Film gleich mit den Ton in einem Rutsch auf den Computer übertragen.

Tonfilme müssen im Computer mit der Filmsoftware (Beispiel Magix Videodelux- in den älteren Versionen heißt das noch vertikal drehen, ab Version 16 finden Sie die Drehfunktion Unter Effekte  /Bewegungseffekte /Rotation Spiegelung. In den Symbolen rechts außen. (Hier können Sie variabel mit der Maus drehen, oder auch darunter in dem Eingabefeld gleich 180 eingeben. Sollte noch eine Vertikal- Drehung nötig sein, dann das mittlere Symbol benutzen) gedreht werden.


Verkabellungen
Direkte Kabelverbindung zum Computer oder DVD-Recorder.
Sie müssen bei einer Aufnahme immer eine Kassette in der Videokamera haben, sonst würde die Kamera ja nicht aufnehmen. Sie verbinden Kamera mit den Computer oder DVD-Recorder. Sie können bei der Übertragung zum DVD-Recorder gleich eine Leitung vom Recorder zum Fernseher legen und somit das Kontrollbild auf den Fernseher sehen. Das ist besser als nur auf den kleinen Monitor an der Videokamera. Ich habe festgestellt das der Bildausschnitt auf dem Videokamera Monitor vom Fernseher abweicht. Also besser am Fernseher einstellen, denn da wird er ja später auch betrachtet.


DVD- Rohlinge
Jeder DVD-Recorder benötigt unbedingt die richtige DVD. Sicher gehen Sie mit nur einmal beschreibbare und dann abschließen, so das die DVD auch auf alle anderen DVD- Pleayer gelesen werden können. Sie sollten auf keinen Fall zu preiswerte holen. da kann es ihnen passieren das der DVD Recorder die Spuren nicht richtig setzt. Das ist mir schon passiert. Die Filme sind zwar les- und abspielbar, aber nur auf den Recorder womit diese aufgenommen wurden. Können also nicht weiter gegeben werden. Es gibt ja heute schon Rohlinge mit einer Bedruckbaren weißen Seite, die mit den Canon Pixma iP 30000x der ein besonderes Fach für Rohlinge hat, in diesem die Rohlinge direkt aus einem Programm heraus bedruckt werden können.

Neue Filmrolle

Eine neue Filmrolle sollte auch im Computer mit einen neuen Namen beginnen. Filmrollen und Ihre zugehörigen Filmszenen sollten zueinander erkennbar sein.

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Schlecht belichtete Filme

Sind Filme einfach zu dunkel und Ihre Lichtleistung am Projektor reicht nicht mehr aus, wechseln Sie die Lampe gegen eine 35W Lampe. Der Wechsel ist fast so wie man es mit Filmprojektoren gewohnt ist. Achten Sie beim Wechsel darauf das der Trafo aus ist und die Lüsterklemmen genügend Abstand besitzen, sich nicht berühren. Bei gelegentlichen Unterbelichteten Szenen lohnt ein Lampenwechsel nicht.



Wollen Sie an der Videokamera nicht soweit abblenden, können Sie auch das Licht regeln. Hier ist aber zu bedenken, das sich auch die Farbtemperatur ändert. Es kann sein das Sie in diesem Fall einen neuen Weisabgleich durchführen müssen. Gelegentliche Überbelichtete Szenen lohnen einen Lampenwechsel nicht. Ansonsten sollten Sie es mit einer 12V, 1W oder 2W Ledlampen in gleicher Form wie die Halogenlampen versuchen. Ledlampen bringen ein fast natürliches kaltes Licht. Ich habe schon mal ein Film mit Ledlampen beleuchtet gehabt. Das Ergebnis ist gut, aber die Filme dürfen nicht zu schwach belichtet gewesen sein. Ansonsten müssen Sie zu stark in der Videokamera aufblenden, und das kommt der Schärfe nicht zu gute.

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Filme vor Videotransfer reinigen

Das ist sehr wichtig. Ich habe ein Mikrofaserntuch, das nur mit klarem Wasser trockenfeucht die Filme sehr gut reinigt. Zum Spulen nehme ich dazu einen Filmbetrachter. Das Tuch sollte auf keinem Fall zu feucht sein. Der Film wird mit einem Filmbetrachter umgespult. dabei wird er nicht unten in die Zahnrolle gelegt, sondern direkt von Arm zu Arm gespult.

Filme nicht erst auf einer Leerrolle auflaufen lassen
Bei Stummfilme die direkt auf einen DVD-Recorder aufgezeichnet werden, die ja gedreht von hinten nach vorne laufen, ist das manchmal nicht möglich diese zu Anfangs vorne auf die Leerspule laufen zu lassen. Die Rolle vorne dreht bei den Rückwertsgang immer kräftig an, so das mir die Filme schon mal gerissen sind. Seitdem lasse ich die Filme in einen großen Karton sauber reingleiten. Das tut den Filmen nichts an. Der Film liegt locker im Karton und wird nur an den Seiten durch zwei Finger gehalten, gleitend auf die Leerspule über einen Betrachter gewickelt. Allerdings darf das Ende des Films nicht ungewollt in den Karton fallen. Es ist schwer dies Ende wieder zu finden. Also aufgepasst.

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Ungewollter Filmriss bei einer direkt Abfilmung auf DVD-Recorder
Das passiert leider öfters. Wenn die Klebestellen lose sind besonders bei nassgeklebten Stellen, (zuviel Kleber aufgetragen) dann reißen diese nicht sondern lösen sich einfach ab. Beim Vorreinigen (wird der Film auf den Betrachter direkt von Arm zu Arm, nicht über die Rollen gespult) passiert das selten. Da durchläuft der Film keine Krümmungen, erst im Projektor wird der Film mehr gebogen, da können schlechte Klebestellen sich einfach ablösen. In solch einem Fall muß der DVD-Recorder angehalten werden und der Projektor natürlich auch. Grundsätzlich sind Klebefolien besser. Ich klebe dann schnell mit einer Agfa Automatik Folienklebepresse (Folien und Pressen gibt es im Shop). Folien halten besser und das kleben geht schneller. Alle Einstellungen beibehalten, Licht bleibt an, die Kamera lasse ich weiterlaufen, damit ich diese bei Berührung nicht aus Ihrer eingestellten Position bringe. Danach wird erst der Projektor kurz angemacht und ein neues Filmbild in der Filmbühne zu bekommen, dann wird wieder angehalten, (hier zeigt es sich, wie gut es mit einem externern Trafo geht) Licht bleibt dabei immer an und die Kamera bleibt auch immer an. Wenn alles gut ist wird der DVD-Recorder auf Aufnahme geschaltet, danach wird der Projektor laufen gelassen.


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